Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren

Seit Beginn des Jahres 2021 ist auch der neue Mietspiegel der Landeshauptstadt Stuttgart in Kraft getreten. Dieser Mietspiegel ist bis zum 31.12.2022 gültig. Anbei eine kleine Zusammenfassung der Änderung des neuen Mietspiegels.

Der neue Mietspiegel ist anders aufgebaut

Ein solcher Mietspiegel enthält Eckdaten, um die ortsübliche Vergleichsmiete festzulegen. Auf dieser Basis wird dann die Miete bei einem bestehenden Mietverhältnis angepasst bzw. wird der Mietpreis für eine Neuvermietung festgelegt. Der aktuelle Mietspiegel für die kommenden zwei Jahre ist anders aufgebaut als die bisher verwendeten Mietspiegel. Ab jetzt wird anhand eines Rasters mit den Konstanten der Wohnfläche uns des Baujahrs eine Grundmiete ermittelt. Danach werden weitere Aspekte der Immobilie als Zu- oder Abschläge in Euro-Beträgen dazu gerechnet. Diese werden in 7 Kategorien unterteilt:

  • Gebäude- und Wohnungstyp
  • Lage
  • Balkon / Terrasse
  • Sanitärausstattung und Küche
  • Heizung
  • Haustechnik
  • Fußboden

Weitere Aspekte wie die Verkehrsanbindung, Aussicht sowie die Barrierefreiheit der Wohnung spielen weiterhin eine Rolle. Diese Zu- bzw. Abschläge müssen vom Eigentümer selbst eingeordnet werden.

In den vergangenen 2 Jahre ist der Mietspiegel in Stuttgart um 7,7 % gestiegen.

In folgender Darstellung von Haus und Grund, sehen Sie die Veränderungen des Mietspiegelniveaus der vergangenen Jahre seit 1999.

Kromer Mietspiegel Stuttgart

Veränderungen des Mietspiegelniveaus seit 1999


In Stuttgart wird der Wohnungsmarkt zum Großteil von privaten Anbietern getragen

Im Vergleich zu anderen Großstädten wird der Stuttgarter Wohnungsmarkt hauptsächlich von privaten Anbietern getragen. Ganze 77 % der rund 310.000 Wohnung in Stuttgart gehören privaten Eigentümern.
Der Verdienst von Tarifbeschäftigten ist um ca. 3,2 % gestiegen. Somit liegt das Einkommen zum Mietpreis in einem guten Verhältnis.
Die Durchschnittsmiete im Jahr 2020 lag in Stuttgart bei 10,34 € pro Quadratmeter. Bisher lag die Durchschnittsmiete bei 9,60 €. Anhand dieser Angaben wurde unter anderem der neue Mietspiegel definiert.

Kaufpreise für Immobilien sind deutlich gestiegen

Im Vergleich zu den Mieten sind die Kaufpreise für Immobilien deutlich stärker gestiegen. Die Preise für gebrauchte Mehrfamilienhäusern sind in der Zeit von 2018 bis 2020 um rund 15 % gestiegen. Eigentumswohnung sogar um bis zu 16 %. Dies zeigt, dass die Renditen, also das Verhältnis zwischen Miete und Kaufpreis, für Eigentümer deutlich zurück gegangen sind. Also trotz der steigenden Mieten ist das Verhältnis zwischen Miet- und Kaufpreis zurück gegangen. Zu beachten ist hierbei auch, dass die Bewirtschaftungskosten in den letzten zwei Jahren weiter gestiegen sind.

Gerne bieten wir für Sie an eine Mietanpassung vorzunehmen. Dies ist insbesondere wichtig, um den Marktwert der Einheiten zu erhalten. Im Fall eines Verkaufs sind nicht angepasste Mieten ein Minderungsgrund bei der Marktwertermittlung.

Falls Sie mit dem Gedanken spielen Ihre Wohnung zu verkaufen, unterstützen wir Sie natürlich gerne bei der Wertermittlung und dem späteren Verkauf.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.


Ihre Emily Holzwarth von Kromer Immobilien